Maika Böhm


Beisitzerin

Warum ist mir die gsp und die Arbeit im Vorstand wichtig?
„Meine ersten Berührungspunkte mit der gsp liegen in einer Zeit, als ich selber als Sexualpädagogin für die pro familia tätig war. Ich habe Fachtage und Mitgliederversammlungen besucht – und mich immer sehr über den regen Austausch in diesem Kreis gefreut, mit Kolleg*innen aus Wissenschaft und Praxis. Nach vielen Jahren als Sexualpädagogin und Beraterin bin ich seit einigen Jahren an der Hochschule Merseburg als Professorin für Sexualwissenschaft und Familienplanung tätig. Noch immer liegt mir die Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis am Herzen, zugleich auch eine engere Vernetzung zwischen verschiedenen Institutionen und Handlungsfelder innerhalb der sexuellen Bildung bzw. (angewandten) Sexualwissenschaft/-forschung.“


Beruflicher Hintergrund/Bezug zur sexuellen Bildung
„In der Grundausbildung bin ich Diplom-Sozialpädagogin, anschließend habe ich einen Masterabschluss in Gender und Arbeit gemacht (beides in Hamburg). Ab 2002 (und mit Unterbrechungen bis 2018) war ich bei pro familia beschäftigt, hier zunächst in der sexuellen Bildung aktiv, später dann auch in der Beratungsarbeit sowie Beratungsstellenleitung. Weiterbildungen zur feministischen Mädchen*arbeiterin, Sexualpädagogin, Mediatorin und systemischen Beraterin (DGSF). Von 2012 bis 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf beschäftigt, in dieser Zeit auch in der Redaktion der Zeitschrift für Sexualforschung. Meine Promotion fokussierte (entlang qualitativer Daten) Sexual- und Beziehungserfahrungen im jungen Erwachsenenalter), abgeschlossen 2016 an der Christian-Albrecht-Universität Kiel. Seit März 2018 bin ich an der Hochschule Merseburg auf der Professur für Sexualwissenschaft und Familienplanung, dort seit April 2020 Studiengangsleitung des Masterstudiengangs Angewandte Sexualwissenschaft. Meine Schwerpunkte in Lehre und Forschung liegen zurzeit auf Familienplanung, ungewollte Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch; digitalen Medien und Sexualität; Jugendsexualität.“

Bernd Christmann
Andreas Gloël
Anja Henningsen
Tom Scheel
Uwe Sielert
Stefan Timmermanns