Larissa Ewerling


Beisitzerin

Warum ist mir die gsp und die Arbeit im Vorstand wichtig?
Als ich Sexualpädagogin wurde, war die gsp etwas, das es für mich gab aber wirklich weit weg schien. Bei frisch gebackenen Sexualpädag_innen nehme ich ähnliche Berührungsängste wahr und das finde ich schade. Ich hoffe selber dafür stehen zu können,
sich aktiv in der gsp einzubringen, ohne ein „bekannter oder alter Hase im Geschäft“ sein zu müssen. Ich fände es spannend in den Blick zu nehmen, wie Zugänge für Mitglieder_innen leichter gemacht werden können. Gerade für freiberufliche Sexualpädagog_innen ist hier ein Ort des Austausches über die Balance zwischen Theorie und Praxis enorm wichtig. Ich würde mich gerne dafür einsetzen transparenter zu gestalten, was die gsp von Ihren Mitglieder_innen hat und was die Mitglieder_innen von der Tatsache haben, dass Sie der gsp angehören. Man sagt mir nach, dass man mich hört, bevor man mich sieht. Diese Art hilft mir manchmal mir Gehör zu verschaffen und stets zu fragen, was mich interessiert. Gerne würde ich dann im Rahmen der gsp auch erfragen, was andere bewegt und interessiert.

Beruflicher Hintergrund / Bezug zur sexuellen Bildung
Mein Name ist Larissa Ewerling, ich bin 33 Jahre alt und lebe in Münster. Ich bin Diplom Pädagogin, systemische Beraterin und Sexualpädagogin. Bevor ich mich vor knapp 2 Jahren mit meiner Praxis namens 360 Sexualität selbstständig gemacht habe, war ich
größtenteils im Rahmen von psychiatrischen und Kinder und Jugendhilfekontexten unterwegs. Mit einem halben Fuß bin ich noch immer beraterisch in der Kinder und Jugendhilfe tätig und versuche dort das Spannungsfeld zwischen Sexualpädagogik und Schutz im Gruppenalltag zu optimieren.
In meiner Praxis biete ich Paar- und Sexualberatungen an. Diese Arbeit liebe ich einfach und bin immer wieder begeistert, wie schnell Menschen zu Lösungen für sich und ihr Sexualleben kommen, wenn Sie mit sexualpädagogischem Input und systemischer
Haltung beraten werden. Neben den Beratungssettings bin ich im Rahmen von 360 Sexualität mit Schulungen, Fortbildungen und Workshops unterwegs. Viele der Veranstaltungen drehen sich um sexualpädagogische Arbeit in Kitas, Kinder und Jugendhilfeeinrichtungen, so wie Universitäten und Sportvereinen. Häufig stehen aber auch Präventionsthemen für mich auf der Tagesordnung. Da es mein Ziel ist das Thema „Sexualität“ salonfähiger zumachen, bin ich immer auch mal wieder in unüblicheren Settings als Referentin zu Gast. Zum Beispiel in Poledance Studios oder hippen Secondhand Läden zum Thema Körperbilder oder in Kulturzentren bei Begegnungsabenden zum Thema Vielfalt als Normalität.

Larissa Ewerling in der Referierendenbörse

Maika Böhm
Bernd Christmann
Andreas Gloël
Anja Henningsen
Tom Scheel
Stefan Timmermanns