Sexualpädagogische Berufsethik


Sexualpädagog*innen begleiten Kinder, Jugendliche und Erwachsene als professionell Handelnde bei der Entwicklung ihrer möglichst selbstbestimmten sexuellen und geschlechtlichen Identität. Sie unterstützen zudem Eltern, Lehrkräfte und andere professionell Tätige bei der sexuellen Bildung und bewegen sich damit in einem persönlichkeitsrelevanten und sensibel zu handhabenden Themenbereich. Die Gesellschaft für Sexualpädagogik (gsp) Fachgesellschaft hat in einem intensiven Prozess unter Beteiligung ihrer inzwischen über 300 Mitglieder berufsethische Standards erarbeitet, die zur Qualifizierung einer professionsethischen Haltung beitragen und für Konfliktfälle Kriterien für transparente Entscheidungen bereitstellen. Sie dienen der Schärfung des Bewusstseins für ethische Fragestellungen als Voraussetzung für eine situationsangemessene ethisch verantwortbare Praxis.

Hier geht es zu unseren Ethikstandards.

Einladung zur Buchpräsentation

Da die meisten Terminkalender für 2020 schon voller werden, möchte Carsten Müller an dieser Stelle zu einer Buchpräsentation einladen.
Carsten Müller wird gemeinsam mit Sarah Siegel ihr Buch: „Sex ist wie Brokkoli nur anders“ am 18.04.2020 in den Räumen der Praxis für Sexualität vorstellen. Da die Plätze begrenzt sind, werden diese nach Onlineanmeldung vergeben. Die Anmeldung ist auf der Internetseite: www.sexistwiebrokkoli.de ab sofort möglich. Der Eintritt ist frei.  
Hier die detaillierte Einladung.

Mitgliederversammlung 2019

Am 14. September 2019 findet die diesjährige Mitgliederversammlung (MV) der gsp in der Fachhochschule Merseburg statt.
Im Vorfeld der MV findet in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Merseburg eine Fachgespräch zum Thema „Professionsethik“ statt. Anstoß dafür war der auf der letzten MV vorgestellte Entwurf zur Ethik-Erklärung der gsp.
Auf der diesjährigen MV soll über die Ethik-Erklärung abgestimmt werden.
Der genaue Veranstaltungsort, nähere Informationen und die Anmeldung erfolgen über buero@gsp-ev.de.

Wie Geht´s Euch? Online-Umfrage zum Wohlbefinden von LSBTIQ*

Macht mit bei einer Befragung von LSBTIQ* zu ihrem Wohlbefinden. Gefragt sind alle, die sich selbst als nicht-heterosexuell (lesbisch, schwul, bisexuell, queer, etc.) und/oder nicht cis-geschlechtlich (trans*, inter*, genderqueer, etc.) definieren. Die Befragung dauert 20-30 Minuten, ist vollständig anonym und geht um Themen wie körperliche Beschwerden, psychische Belastungen, Substanzkonsum und Diskriminierungserfahrungen.

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Neuer Vorstand gewählt

Am 08.09.2018 fand im Rahmen der gsp-Jubiläumstagung „Transformationen“ die ordentliche Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Sexualpädagogik in Kiel statt.

Die gsp hat inzwischen mehr als 200 Mitglieder und fast 100 Q-Siegel-Träger*innen.

Die Mitgliederversammlung hat für zwei einen neuen Vorstand gewählt, der bis auf eine Ausnahme unverändert bleibt: Prof.’in Dr.’in Anja Henningsen, Prof.’in Dr.’in Maika Böhm, Prof. Dr. Stefan Timmermanns, Prof. Dr. Uwe Sielert und Tom Scheel. Daniela Kühling, die vier Jahre dem Vorstand angehörte, wurde sehr emotional verabschiedet.

Die Kassenprüferinnen wurden für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt und Satzungsänderungen beschlossen.

Transformationen – 20 Jahre gsp: Das war’s

Wir haben gefeiert, gefachsimpelt, zugehört, mitgemacht, ernste Gespräche geführt,  gelacht, getanzt, gegessen, diskutiert, Freund*innen getroffen, Kolleg*innen kennengelernt, neue Freund*innen gefunden, geweint, … „Transformationen“ ist vorbei. Sehr schön war’s.
Hier noch einmal das Programm zum Nachlesen.
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Transformationen – Workshops vorgestellt: Nr. 8

8. 50 Jahre 1968er – Transformationen sexueller Emanzipation
Dieser Workshop wird angeleitet durch Annika Valentin & Prof. Dr. Uwe Sielert

Kurzbeschreibung des Workshops
Der Workshop bietet die Möglichkeit, das Selbstverständnis der gsp und die zukünftigen kon-zeptionellen Themen zu bearbeiten. Es beginnt mit einem intergenerationalen Dialog zur Geschichte der Sexualpädagogik mit spezieller Fokussierung auf die emanzipatorische Sexual-pädagogik und die Transformationen des Emanzipationsbegriffs von 1968-2018. Es diskutie-ren die Zeitzeugen der jeweiligen Generation, die sich auch im Buch „Gelebte Geschichte der Sexualpädagogik“ schon geäußert haben. Damit wird auch das Thema des Fachvortrags von Martin Dannecker und Elisabeth Tuider noch einmal aufgegriffen und auf dem Hintergrund der Berichte im Fishbowl vertieft. Der Workshop stellt damit den Bezug zu Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem her. Alle Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit sich an diesem intergenerationalen Dialog aktiv zu beteiligen.
Anders als beim Presseauftakt am Donnerstag zum ähnlichen Thema soll in diesem Work-shop ohne Außenstehende ein noch intensiverer Austausch untereinander möglich werden. Die Ergebnisse der Presse-Präsentation und der dort möglicherweise entstandene Klärungs-bedarf soll im Workshop beantwortet werden.

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Transformationen – Workshops vorgestellt: Nr. 5

5. Lustbetonung in der Sexualpädagogik
Dieser Workshop wird angeleitet durch Marco Kammholz und Till Ruben Majewski

Kurzbeschreibung des Workshops
Als Erfolg gilt der sexualpädagogischen Profession die Etablierung ihrer Angebote in die, allem voran, schulische Bildungslandschaft.
Gegen eben jene schulische Sexualaufklärung, die in sich weit mehr harmlos als skandalös ist, äussert sich dieser Tage vor allem die lautstarke Kritik sog. „Besorgter Eltern“, die jedwede Thematisierung von Sexualität gegenüber Kinder und Jugendlichen als „Übergriff“ verurteilen.
In der dennoch mittlerweile von der großen Mehrheit an jungen Menschen, im Rahmen ihrer Schulbildung, genossenen Sexualpädagogik überwiegen wiederum tendenziell Botschaften der Prävention. Weiterlesen