6. Nähe und Anerkennung in der sexualpädagogischen Praxis

Dieser Workshop wird angeleitet durch Prof. Dr. Dominik Mantey

Kurzbeschreibung des Workshops
Gedanklicher Hintergrund der Workshopidee ist eine Interviewstudie mit Jugendlichen in der Heimerziehung. Diese deutet auf eine besondere Bedeutung von Nähe und Anerkennung für die sexualpädagogische Praxis hin. Es stellt sich die Frage, ob Nähe und Anerkennung im Diskurs der Sexualpädagogik bislang ausreichend thematisiert wurde und welche Bedeutung dieser Beziehungsebene in anderen Arbeitsfeldern der Sexualpädagogik zukommt. Folgende Fragen sollen gemeinsam bedacht werden:
Wieviel Nähe braucht es in den einzelnen sexualpädagogischen Arbeitssettings und wie stellen wir sie her?
Wieviel Anerkennung braucht es in den einzelnen sexualpädagogischen Arbeitssettings und wie stellen wir sie her?
Sind Nähe und Anerkennung in allen Settings relevant? Welche Bedeutung kommt ihnen zu? Können sie als wichtige Grundlagen der Sexualpädagogik gelten?

Ziele des Workshops
Ziel des Workshops ist ein gebündelter, aber kontrastierender Blick auf die Bedeutung von Nähe und Anerkennung in sexualpädagogischen Arbeitssettings. Den Teilnehmenden bietet der Workshop die Möglichkeit die eigene Umgangsweise mit Nähe und Anerkennung zu reflektieren und ihre Bedeutung für die Sexualpädagogik zu diskutieren.

Methode(n)/Formen des Workshops
Kurzinput (15 Min.):
Vorstellung der zugrundeliegenden Studienergebnisse
Vorstellung der Arbeitshypothese
Kleingruppenarbeit zu unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Sexualpädagogik (35 Min.)
Vorstellung der Ergebnisse im Plenum (35 Min.)
Abschließende Diskussion (20 Min.).

Prof. Dr. Dominik Mantey
Professor für Soziale Arbeit an der HAW Hamburg
langjährig sexualpädagogischer Mitarbeiter bei pro familia
Mitglied der gsp