Transformationen – Workshops vorgestellt: Nr. 8

8. 50 Jahre 1968er – Transformationen sexueller Emanzipation
Dieser Workshop wird angeleitet durch Annika Valentin & Prof. Dr. Uwe Sielert

Kurzbeschreibung des Workshops
Der Workshop bietet die Möglichkeit, das Selbstverständnis der gsp und die zukünftigen kon-zeptionellen Themen zu bearbeiten. Es beginnt mit einem intergenerationalen Dialog zur Geschichte der Sexualpädagogik mit spezieller Fokussierung auf die emanzipatorische Sexual-pädagogik und die Transformationen des Emanzipationsbegriffs von 1968-2018. Es diskutie-ren die Zeitzeugen der jeweiligen Generation, die sich auch im Buch „Gelebte Geschichte der Sexualpädagogik“ schon geäußert haben. Damit wird auch das Thema des Fachvortrags von Martin Dannecker und Elisabeth Tuider noch einmal aufgegriffen und auf dem Hintergrund der Berichte im Fishbowl vertieft. Der Workshop stellt damit den Bezug zu Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem her. Alle Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit sich an diesem intergenerationalen Dialog aktiv zu beteiligen.
Anders als beim Presseauftakt am Donnerstag zum ähnlichen Thema soll in diesem Work-shop ohne Außenstehende ein noch intensiverer Austausch untereinander möglich werden. Die Ergebnisse der Presse-Präsentation und der dort möglicherweise entstandene Klärungs-bedarf soll im Workshop beantwortet werden.

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Transformationen – Workshops vorgestellt: Nr. 5

5. Lustbetonung in der Sexualpädagogik
Dieser Workshop wird angeleitet durch Marco Kammholz und Till Ruben Majewski

Kurzbeschreibung des Workshops
Als Erfolg gilt der sexualpädagogischen Profession die Etablierung ihrer Angebote in die, allem voran, schulische Bildungslandschaft.
Gegen eben jene schulische Sexualaufklärung, die in sich weit mehr harmlos als skandalös ist, äussert sich dieser Tage vor allem die lautstarke Kritik sog. „Besorgter Eltern“, die jedwede Thematisierung von Sexualität gegenüber Kinder und Jugendlichen als „Übergriff“ verurteilen.
In der dennoch mittlerweile von der großen Mehrheit an jungen Menschen, im Rahmen ihrer Schulbildung, genossenen Sexualpädagogik überwiegen wiederum tendenziell Botschaften der Prävention. Weiterlesen

50 Jahre Sexualpädagogik nach 1968

Buchvernissage: „Gelebte Geschichte der Sexualpädagogik“

Im Vorfeld unserer Jubiläumstagung am 07./08.09.2018 in Kiel laden wir und der Juventa-Verlag bereits am 06. September 2018 von 16:00 – 19:00 Uhr zu einer Buchvernissage in die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ein.
Veranstaltungsort ist das Seminargebäude Leibnizstraße 1 (neben der Uni-Bibliothek). Anlass ist die Veröffentlichung des Buches „Gelebt Geschichte der Sexualpädagogik“. Der Fokus der Vernissage liegt thematisch auf der Zeit der 1968er-Bewegung und ihren Konsequenzen für die Weiterentwicklung der Sexualpädagogik.
Die Tagungsteilnehmenden, die bereits angereist sind, sind herzlich eingeladen an der Vernissage teilzunehmen.

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Transformationen – 20 Jahre gsp

Paradigmenwechsel geglückt?! Wir feiern.
Die Fachtagung tanzt. Zwei Schritte vor, ein Schritt zurück und der Blick über die Schulter und in die Zukunft und … Wiegeschritt.
Wir schauen 50 Jahre zurück auf das Jahr 1968, den Beginn der sexuellen Revolution und staunen über die Vielfalt der Sexualitäten und Diversitäten.
Doch sexuelle Freiheit braucht Bildung: Vor 20 Jahren gründete eine Handvoll unerschrockener Pädagog*innen die Gesellschaft für Sexualpädagogik (gsp).
Wir schauen mit Stolz und Freude auf das Erreichte, ziehen Bilanz und nehmen die Zukunft in den Blick!
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Nachruf Prof. Dr. theol. Dr. phil. Siegfried Keil

Prof. Dr. theol. Dr. phil. Siegfried Keil
* 24. April 1934 in Kiel; † 14. Februar 2018 in Marburg

Am 14. Februar 2018 verstarb Prof. Dr. theol. Dr. phil. Siegfried Keil im Alter von 83 Jahren. Die Disziplinen Sexualethik und Sexualpädagogik in Deutschland haben einen gesellschaftlich engagierten Fachmann und Pionier christlich verantworteter sexueller Selbstbestimmung verloren.
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Handreichung für die frühkindliche Bildung im Bereich LSBTI

Update 05.03.2018: Hier gute Analysen und Auseinandersetzungen von Stefan Niggemeier zur Berichterstattung über die Broschüre
„Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“:
Übermedien, 22.02.2018: Die Lüge von der „Sex-Broschüre für Kita-Kinder“
Übermedien, 03.03.2018: Deutsche Welle beteiligt sich an Diffamierungs­kampagne gegen Kita-Broschüre

Update 17.02.2018: Inzwischen hat die CDU-Fraktion einen Antrag im Berliner Abgeordnetenhaus gestellt, dass der Senat die Broschüre zurückziehen soll. Zudem berichtet eine Berliner Lokalzeitung auf unterstem Niveau über die wirklich gute Broschüre. Ein Fall für den Medienrat? Die gsp bleibt dabei, diese Broschüre ist richtig und wichtig.

07.02.2018: Das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg und die Bildungsinitiative Queerformat haben im Rahmen der Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ die Broschüre „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“ herausgegeben. Finanziert durch den Berliner Senat.
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